Einen unglücklichen Start in die neue Verbandsrunde erwischte die 1. Mannschaft gegen die
4. Mannschaft des Deutschen Meisters OSG Baden-Baden. Durch eine kurzfristige, krankheitsbedingte Absage musste man zu siebt antreten und lag somit gleich mit 1:0 im Rückstand. Damit wurde die ohnehin nicht leichte Aufgabe gegen die nominell am besten besetzte Mannschaft in der Landesliga noch schwerer. Den ersten halben Punkt für Sasbach verbuchte Hans-Erich Gubela senior, der sich nach einem Figurenopfer für zwei Bauern mit dem Remis zufrieden geben musste. Sein Sohn Hans-Erich-Constantin konnte ihm nicht gleichtun und musste im Mittelspiel die größere Erfahrung seines Gegners anerkennen.
Den ersten Sieg für die Sasbacher erzielte Uli Metz. Sein Gegner opferte im Mittelspiel eine Figur, mit der Absicht diese in einigen Zügen mit Vorteil wieder zurückzugewinnen. Die Kombination hatte jedoch ein Loch, so dass Uli die Mehrfigur mit ins Endspiel nehmen konnte. Einen überzeugende Partie spielte Stefan Sussmann mit den schwarzen Steinen an Brett 3. Sukzessive baute er einen kleinen Vorteil aus dem Mittelspiel aus bis er in ein Läuferendspiel mit einem Mehrbauer abwickeln konnte. Den Mehrbauer verwertete er dann souverän.
Nun war der Spielstand 2,5:2,5 bei noch drei laufenden Partien. Zu diesem Zeitpunkt verteidigte Simon Weingärtner mit Schwarz gegen den gegnerischen Angriff, während sich die beiden Partien von Eckart Plaul und Neuzugang Wolfgang Becker in der Remisbreite befanden. Leider musste Mannschaftsführer Simon Weingärtner bald die Waffen strecken. Nacheinander sahen Wolfgang Becker und als Letzter Eckart Plaul an Brett 1 die Aussichtslosigkeit Ihrer Gewinnbemühungen ein und willigten in Remisangebote ihrer Gegenüber ein. Somit lautete der Endstand 3,5:4,5 für den Gast aus Baden-Baden.
Angesichts der knappen Niederlage gegen den hohen Favoriten kann man nun doch selbstbewusst in die nächste Runde gehen – vollzähliges Antreten sollte aber Voraussetzung sein.





Ich würde das Ergebnis nicht als unglücklich bezeichnen, eher war es so das uns das letzte Quentchen Glück zum 4:4 gefehlt hat.
Mit unserer Leistung können wir sehr zufrieden sein, wenn man bedenkt das Baden-Baden im Mannschaftsdurchschnitt 170 DWZ besser war als wir.
Uli stand immer gut und konnte durch Fehler seines Gegners gewinnen, Stefan hat gegen Jürgen Gersinska eine Glanzpartie gewonnen, Wolfgang und ich konnten problemlos remis halten.
Hans-Erich stand zwar nach der Eröffnung sehr dubios, bekam dann aber mit einem Figurenopfer Gegenspiel und stand am Ende vielleicht sogar etwas besser. Bei Hans Erich Constantin und Simon (beide schwarz) war der DWZ Unterschied – kanpp 400 bzw. knapp 300 Punkte – dann doch zu groß.